Analysten beurteilen die Preise der Novartis-Transaktionen unterschiedlich. Beim Verkauf der Tiergesundheitssparte sprechen Analysten von einem spektakulären Preis. Novartis bekommt vom US-Pharmariesen Lily für diese Sparte 5,4 Mrd. Dollar.
Weiter verkauft Novartis das Geschäft mit Impfungen (ohne Grippe-Impfstoffe) an GlaxoSmithKline (GSK) für 7,1 Mrd. Dollar und erhält im Gegenzug von dem britischen Konzern die Onkologie-Sparte für den Preis von 14,5 Mrd. Dollar (plus zusätzlich 1,5 Mrd. Dollar Erfolgsprämie, wenn gewisse Forschungsziele erreicht werden).
Zum GSK-Deal heisst es, dass sich die hohen Preise gegenseitig neutralisieren würden. Ein Analyst der Bank of America Merrill Lynch bezeichnet den Kaufpreis für das Onkologie-Geschäft von GSK hingen als zu hoch. Er argumentiert mit dem Blick auf das Spitzenumsatzpotenzial im Jahr 2023 von geschätzten 3 Mrd. Dollar für die übernommenen Produkte.
Auch der Experte der Bank Notenstein setzt beim Kaufpreis von mindestens 14,5 Mrd. Dollar« gewisse Fragezeichen».