Hodenzellen sollen Katzen retten

Ein Forschungsteam des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (D) hat eine Methode zur Isolierung von Hodenzellen und deren Gefrierkonservierung entwickelt.

Ein Forschungsteam des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (D) hat eine Methode zur Isolierung von Hodenzellen und deren Gefrierkonservierung entwickelt.

Ziel ist es, Zellen des männlichen Fortpflanzungstraktes von gefährdeten und bedrohten Katzenarten zu konservieren. Bei der Methode kommt es vor allem auf die Gefriergeschwindigkeit an, da das Ausmass möglicher Gefrierschäden stark von der Geschwindigkeit der Temperaturabsenkung beim Einfrierprozess mit flüssigem Stickstoff abhängt. Von den weltweit vorkommenden 39 Katzenarten stehen 25 auf der «Roten Liste» der Weltnaturschutzorganisation als potenziell bis stark gefährdet. 

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