Ziel der Qualitas AG ist ein eigener Chip, der für Schweizer Rinderrassen optimiert ist. Er soll im Herbst 2020 kommen. Die Qualitas AG ist in der Nutztierbranche mit ihren zwei Tätigkeitsfeldern Informatik und Zuchtwertschätzung aktiv.
Im Jahr 2019 konnte sie ihr Produktportfolio durch das Ressourcenprojekt «Gesunde Klauen – das Fundament für die Zukunft» und eine neue Informatiklösung für den Kälbergesundheitsdienst erweitern.
Ein Trend in der Zuchtwertschätzung (ZWS) sei die Erweiterung durch neue Merkmale, erwähnte Geschäftsführer Jürg Moll an der Generalversammlung, die am Mittwoch stattfand. Für die Einführung der ZWS Aufzuchtverluste wurden innovative Auswertungsmethoden genutzt.
Im Fachbereich Zuchtwertschätzung ist der Entscheid für einen Technologie- und Laborwechsel bei den SNP-Typisierungen gefallen. Ziel ist ein eigener Chip, der für Schweizer Rinderrassen optimiert ist. Die Einführung dieses Chips ist für Herbst 2020 vorgesehen. Seine Entwicklung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Qualitas AG, Braunvieh Schweiz, Swissherdbook und Holstein Switzerland sowie Mutterkuh Schweiz und der Vetsuisse-Faktultät Bern.
Aufgrund seiner Doppelrolle als Verwaltungsrat bei Identitas und Qualitas hat sich Matthias Schelling zu einem Rücktritt als Verwaltungsrat und Vizepräsident des Verwaltungsrates der Qualitas AG entschieden. Als Nachfolger wurde Nicolas Berger, Swissherdbook, in den Verwaltungsrat gewählt. Das Amt des Vizepräsidenten wurde an Urs Vogt, Mutterkuh Schweiz, vergeben.