Trotz der seit Anfang März dieses Jahres neu entdeckten Fälle gilt die Schweiz bis heute frei von Tuberkulose. Das schreibt das Bundesamt für Veterinärwesen (BVet). Diesen Status gelte es zu bewahren. Wichtig sei, dass jeder möglichen Übertragung nachgegangen werde.
Weiterhin werden laut BVet alle Tierkontakte minutiös abgeklärt, indem Kontaktbetriebe ausfindig gemacht werden. Das Vorgehen hat dazu geführt dass in 15 Kantonen bislang 6770 Tiere mit dem Tuberkulintest untersucht worden sind. In den Kantonen Freiburg, Wallis und Waadt wurden 23 Tiere aus 10 Betrieben positiv getestet. Rund 200 Tiere wurden infolge eines positiven oder zweifelhaften Resultats getötet.
Im Rahmen der diesjährigen Sömmerung ordnen die kantonalen Veterinärämter spezielle Massnahmen für die gesperrten Betriebe an. In einigen Fällen werden im Herbst, bei der Rückkehr der Tiere von der Sömmerung, Kontrolltests durchgeführt. Nachuntersuchungen auf Verdachtsbetrieben werden bis ins Jahr 2014 erfolgen.