Rindertuberkulose: Neue Fälle in der Romandie entdeckt

Nach der Entdeckung eines ersten Falls von Rindertuberkulose im Kanton Freiburg Anfang März 2013 wurden bei der Untersuchung im betroffenen und bereits gesperrten Freiburger Betrieb neue Fälle von Rindertuberkulose nachgewiesen.

sam/blu |

Nach der Entdeckung eines ersten Falls von Rindertuberkulose im Kanton Freiburg Anfang März 2013 wurden bei der Untersuchung im betroffenen und bereits gesperrten Freiburger Betrieb neue Fälle von Rindertuberkulose nachgewiesen.

Ausserdem wurde gemäss einer Mitteilung des Bundesamts für Veterinärwesen ein weiteres Rind im Kanton Waadt positiv auf Tuberkulose getestet, das aus dem gesperrten Freiburger Betrieb stammt. Dieses wurde getötet.

Kontaktbetriebe gesperrt

Das kantonale Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen des Kanton Freiburg hatte über die gesamte betroffene Herde eine Sperre des Tierverkehrs und der Milchlieferung verhängt. Unterdessen wurden alle Tiere der Herde untersucht und die positiv getesteten Rinder werden getötet.

Kontaktbetriebe in den Kantonen Waadt, Wallis und St. Gallen wurden gemäss dem Bundesamts für Veterinärwesen (BVet) umgehend für den Tierverkehr und die Milchlieferung gesperrt. Die laufenden epidemiologischen Untersuchungen werden zeigen, ob noch weitere Betriebe betroffen sind.

Der Nachweis von Rindertuberkulose ist schwierig, da sich die Krankheit schleichend entwickelt und häufig unspezifisch verläuft, heisst es weiter. Die Krankheit kann mit einem Hauttest nachgewiesen werden. Wichtig ist die Fleischkontrolle im Schlachthof.

Die Schweiz gilt seit 1960 als rindertuberkulosefrei

Ansteckungsquelle der Rindertuberkulose sind andere Tiere oder Menschen sein. Der schweizerische Nutztierbestand gilt seit 1960 als tuberkulosefrei. In den Nachbarländern Frankreich, Deutschland und Österreich werden wieder vermehrt Fälle von Tuberkulose in Nutz- und Wildtierherden festgestellt, insbesondere bei Hirschen. In Grossbritannien sollen wegen der Krankheit mehrere tausend Dachse getötet werden.

Der Mensch kann sich durch den Konsum von Rohmilch oder durch den direkten Kontakt mit einem infizierten Tier anstecken, aber das Risiko ist gering.

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