
Wildschweine leben normalerweise in unterholzreichen Laub- und Mischwäldern, aber auch in offenen Feldern, solange im Sommer die Feldfrüchte auf dem Acker stehen und genügend Deckung vorhanden ist.
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Der Ausbruch könnte die Exporte nach China gefährden, die zuletzt gestiegen sind aufgrund der Bemühungen Madrids, Peking für sich zu gewinnen und seine Marktanteile zu erhöhen. Ein Einfuhrverbot könnte jedoch begrenzt sein, nachdem China und Spanien diesen Monat ein Abkommen unterzeichnet haben, wonach Peking nur Importe aus einer betroffenen Region und nicht aus ganz Spanien beschränken würde.
Spanien ist der führende Schweinefleischproduzent in der Europäischen Union und macht etwa ein Viertel der EU-Produktion aus. Das Land hat seine Schweinefleischexporte nach China in diesem Jahr im Vergleich zu 2024 gesteigert. Die EU sei informiert, und man habe Notfallmassnahmen in dem betroffenen Gebiet aktiviert, teilte das Agrarministerium weiter mit.
Die Schweinezuchtbetriebe seien aufgefordert worden, ihre Sicherheitsmassnahmen zu verschärfen, während die Ermittler die Quelle der Infektion untersuchen. In den vergangenen Monaten hat bereits Kroatien versucht, einen Ausbruch der ASP in Schweinezuchtbetrieben einzudämmen.