Tierärzte als Partner der Bauern

Die praktizierenden Tierärzte in Deutschland sehen sich weiter als Partner der Landwirtschaft. Wie aus dem neuen Grundsatzprogramm des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt) hervorgeht, wollen sich die Veterinäre für die Entwicklung einer Nutztierstrategie einsetzen, die sowohl die Aspekte der Tiergesundheit, des Tierschutzes und des Verbraucherschutzes einschliesst als auch die Wirtschaftlichkeit auf Seiten der Landwirtschaft berücksichtigt.

Die praktizierenden Tierärzte in Deutschland sehen sich weiter als Partner der Landwirtschaft. Wie aus dem neuen Grundsatzprogramm des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt) hervorgeht, wollen sich die Veterinäre für die Entwicklung einer Nutztierstrategie einsetzen, die sowohl die Aspekte der Tiergesundheit, des Tierschutzes und des Verbraucherschutzes einschliesst als auch die Wirtschaftlichkeit auf Seiten der Landwirtschaft berücksichtigt.

Gleichzeitig soll die notwendige medizinische Versorgung von Tieren durch den Erhalt der tierärztlichen Therapiefreiheit und des tierärztlichen Dispensierrechts sichergestellt werden. Der qualifizierte Umgang mit potentiell gefährlichen Arzneimitteln wie Betäubungsmittel und Chemotherapeutika soll aber weiterhin ausschliesslich durch Tierärzte erfolgen.

Der bpt bekräftigt ausserdem seine Forderung, dass der Berufsstand in Qualitätssicherungssystemen von Tierhaltungen stärker verankert werden müsse. Ein weiterer Punkt betrifft die gesetzliche Fixierung der tierärztlichen Bestandsbetreuung im Nutztier- und Tierheimbereich und die Verankerung des „1 Tierarzt-Prinzips“ in der Lebensmitteltier-Praxis.

Der Verband will ausserdem daran arbeiten, dass Tierärzte stärker als Tierschützer im öffentlichen Bewusstsein wahrgenommen werden. Mit Blick auf die Humanmedizin erinnern die Veterinäre nochmals an den nötigen One-Health-Ansatz bei Tier und Mensch durch die Begleitung eines nationalen Antibioika-Resistenzmonitorings. Nicht zuletzt spricht sich der bpt für eine Verbesserung der tierärztlichen Ausbildung, eine Überarbeitung der Gebührenverordnung sowie eine bessere Vernetzung im Berufsstand und zu benachbarten Berufsverbänden aus. 

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