Tierschutzverstösse: Härtere Strafen in Dänemark geplant

Dänemark will Freiheitsstrafen von bis zu sechs Jahren einführen und ein Punktesystem für Tierhaltende einführen, die mehrfach gegen das Tierschutzgesetz verstossen.

AgE |

Dänemark plant schärfere Strafen bei Verstössen gegen den Tierschutz. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat Landwirtschaftsminister Jacob Jensen jetzt vorgelegt.

Vorgesehen sind darin unter anderem höhere Geldbussen und Haftstrafen. Dafür soll auch das Strafgesetzbuch angepasst werden. Bei besonders gravierenden Vorfällen soll die Höchststrafe laut dem Entwurf auf sechs Jahre Freiheitsentzug erhöht werden.

Punktesystem für Wiederholungstäter

Zudem ist eine Art Punktesystem bei der Misshandlung von Tieren vorgesehen: Wer drei Mal gegen das Tierschutzgesetz verstossen hat und dafür verurteilt wurde, soll grundsätzlich das Recht verlieren, Tiere zu halten.

Bereits im September hatte Agrarminister Jensen diesen Schritt angekündigt. Der Gesetzentwurf basiert auf Empfehlungen einer Arbeitsgruppe, die im Rahmen des ersten dänischen Tierschutzabkommens «Gemeinsam für Tiere» eingerichtet worden war, und den darauf folgenden politischen Diskussionen im Land.

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