Tierversuchsgegner gelangen mit Petition an EU-Botschafter Reiterer

Eine Richtlinie der Europäische Union verlangt, dass ab 2013 ganz auf Tierversuche für kosmetische Produkte verzichtet wird. Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner (AGSTG) fordert in einer Petition an EU-Botschafter Michael Reiterer, diese Richtlinie auch einzuhalten.

sda |

Eine Richtlinie der Europäische Union verlangt, dass ab 2013 ganz auf Tierversuche für kosmetische Produkte verzichtet wird. Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner (AGSTG) fordert in einer Petition an EU-Botschafter Michael Reiterer, diese Richtlinie auch einzuhalten.

Einige Stufen auf dem Weg zu einem Verbot seien schon erklommen,  sagte AGSTG-Geschäftsführer Andreas Item auf Anfrage. Bei der  vollständigen Umsetzung des Verbots würden aber «technische  Schwierigkeiten» angeführt. Gleichzeitig lobte Item die EU, die  schon «einige Schritte weiter» sei als die Schweiz.

Die EU kennt im Gegensatz zur Schweiz ein Verbot von  Tierversuchen für die Endprodukte. Die AGSTG stört sich daran, dass  die Endprodukte zwar entsprechend den EU-Vorschriften als  tierversuchsfrei deklariert werden, die einzelnen Inhaltsstoffe aber  sehr wohl an Tieren getestet würden.

Zwar sind in der Schweiz im Jahr 2010 gemäss den Zahlen des  Bundesamtes für Veterinärwesen nur vier Tierversuche für Kosmetika  durchgeführt worden. In den Augen Items ist jeder davon einer zu  viel: «Wir brauchen nicht noch mehr Inhaltsstoffe für ein  Duschmittel.»

Die Petition wurde von über 11’000 Personen unterschrieben und  sollte am Freitagnachmittag an den EU-Botschafter in der Schweiz,  Michael Reiterer, übergeben werden.

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