
Je nach Serotyp schützen die Impfstoffe die Tiere nicht vor einer Infektion, können aber zu milderen Krankheitsverläufen führen und die Sterblichkeit verringern.
Agrarfoto
Die Selbstdeklaration erfolgt ab dem 15. April über die Tierverkehrsdatenbank (TVD) oder das entsprechende Portal und muss bis spätestens 31. August abgeschlossen sein. Voraussetzung für die Auszahlung ist eine korrekte Datenerfassung.
Die Verbilligungen für das Jahr 2025 werden bis November 2026 über die TVD-Abrechnungen ausbezahlt, sofern die Impfungen vollständig gemeldet wurden. Für Neuweltkameliden erfolgt die Auszahlung 2026 auf Basis einer separaten Abrechnung.
-> Das Merkblatt zur Verbilligung der Blauzungenkrankheit gibt es hier
-> Mehr Infos zu Blauzungenkrankheit gibt es hier
Die Blauzungenkrankheit ist eine Viruserkrankung, die über Gnitzen (kleine Mücken) verbreitet wird. Alle Wiederkäuer sind empfänglich. Klinische Symptome treten meist nur bei Schafen und Rindern auf. Eines der möglichen Symptome ist eine bläuliche Verfärbung im Maulbereich und an der Zunge. Daher kommt auch der Name Blauzungenkrankheit oder Bluetongue.
Je nach Serotyp kann die Krankheit unterschiedlich verlaufen. Tendenziell verursacht die Infektion mit dem Blauzungenvirus Serotyp 3 (BTV-3) schwerere Symptome als die Infektion mit dem Serotyp 8 (BTV-8).
Folgende Symptome können auftreten:
- Fieber
– Entzündungen der Schleimhäute mit schaumigem Speichelfluss und seröser bis eitriger Nasenausfluss
– Atembeschwerden
– Schluckbeschwerden
– Ödeme im Kopfbereich und an den Extremitäten
– Lahmheit
– Fehlgeburten
Die Sterblichkeit kann sehr hoch sein. Bei Rindern verläuft die Krankheit oft milder. Die Tiere können auch einen Rückgang der Milchleistung zeigen.