Graubünden: Sonderjagd nötig

Regenwetter und Nebel oder warme Temperaturen haben den Bündner Jägern auf der diesjährige Hochjagd einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Grünröcke müssen im November und Dezember nochmals auf die Pirsch.

Regenwetter und Nebel oder warme Temperaturen haben den Bündner Jägern auf der diesjährige Hochjagd einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Grünröcke müssen im November und Dezember nochmals auf die Pirsch.

Mit dieser Sonderjagd soll der Abschussplan vor allem bei den Hirschen erfüllt werden. 5560 Hirsche hätten nach Vorgabe der Jagdbehörden im September auf der dreiwöchigen Hochjagd geschossen werden sollen. Effektiv erlegt wurden auf der schweizweit grössten Jagd 3309 Tiere, wie das Amt für Jagd und Fischerei am Donnerstag vermeldete.

Das bedeutet, dass auf der Sonderjagd im November und Dezember rund 2300 weitere Hirsche zur Strecke gebracht werden müssen. Sonderjagden werden angesetzt in 19 von total 21 Hirschregionen. Rund 3400 Jägerinnen und Jäger meldeten sich für diese Jagd bei den Behörden.

Eine Sonderjagd ist ebenfalls bei den Rehen vorgesehen, allerdings nur in zwei Regionen. 1844 Rehe wurden im September geschossen, etwa 80 weniger als im Vorjahr. Die Anzahl der erlegten Tiere spiegle die in fast allen Regionen festgestellte Abnahme der Bestände aufgrund der Verluste in den beiden letzten schneereichen Wintern, schrieben die Behörden.

Weiter wurden knapp 3000 Gämse und 18 Wildschweine erlegt. Insgesamt beteiligten sich an der diesjährigen Hochjagd 244 Jägerinnen und 5392 Jäger.

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