Kiebitz-Bestand stagniert – nun soll eine Insel helfen

Heute brüten in der Schweiz noch rund zweihundert Kiebitz-Paare. Eine rund sechs Hektar grosse Insel mit idealen Brutbedingungen soll nun dafür sorgen, dass sich der Kiebitz-Bestand in der Schweiz erholt.

sda  |

Pünktlich zur diesjährigen Brutsaison wurde die für den Kiebitz-Schutz geschaffene Insel im Grossen Moos bei Ins BE mit einem permanenten Zaun gesichert. Der soll Füchse und andere Wildtiere fernhalten, wie die Naturschutzorganisation Bird Life Schweiz am Montag bekanntgab.

Damit sei in der Schweiz erstmals ein Brutgebiet langfristig und strukturell gegen Bodenprädatoren gesichert worden. Auf der Insel sollen die Watvögel ungestört brüten können, damit die Population zukünftig wieder wächst.

Früher gab es über tausend Kiebitz-Paare in der Schweiz. Um die Jahrtausendwende sank der Bestand aber dramatisch, da der Lebensraum des Watvogels in der Schweiz fast vollständig zerstört wurde. Die Naturschutzorganisation verantwortet mehrere Schutzprojekte für Kiebitze in der Schweiz.

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