Mit Raben die Wildschweine bekämpfen

Forschende des deutschen Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung wollen die Afrikanische Schweinepest (ASP) mithilfe von Raben eindämmen. Davon berichtet vetion.de.

Raben sind Aasfresser und deshalb auf der Suche nach Wildschweinen, die an der Seuche verendet sind. Die Wissenschaftler befestigen den Vögeln Sender auf dem Rücken. So könnten Kadaver schneller aufgespürt und geborgen werden, was entscheidend sei im Kampf gegen die ASP-Ausbreitung, schreiben sie.

Zwar wurden in Deutschland die Gebiete, in denen die ASP grassiert, mit Schutzzäunen eingegrenzt. Doch kann es laut dem Institut immer wieder vorkommen, dass Wildschweine diese überwinden und so das Virus verschleppen. Damit die Forscher den Vögeln die Sender mit GPS und einen Beschleunigungssensor umschnallen können, müssen sie sie in einer Falle aus Holz und Maschendraht fangen.

Um die Tiere anzulocken, kommt ein Fleischköder zum Einsatz. Eine Wildtierkamera meldet, wenn ein Vogel in die Falle geht. Neben dem Aufwinden von Wildschweinkadavern könnten die Wissenschaftler auch viele Daten über das Leben der Raben gewinnen.

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