Schwyz: Spuren des Fischotters nachgewiesen

In der Region March im Kanton Schwyz sind erstmals seit langem wieder Spuren des Fischotters nachgewiesen worden. Mehrere Spuren wurden entlang von Gewässern bestätigt, wie die Schwyzer Staatskanzlei mitteilte.

sda |

Speziell ausgebildete Hunde hätten an der Linth, der Wägitaler Aa und der Chli Aa mehrere Nachweise gesichert, hiess es im Communiqué am Dienstag.

Die Funde bestätigten, dass sich die geschützte Tierart weiter ausbreite und nun auch den Kanton Schwyz erreicht habe. Zuvor waren die Spuren der Tiere in den Nachbarkantonen entlang der Linth entdeckt worden, wie es weiter hiess.

Die Rückkehr des Fischotters gilt als Zeichen für «intakte Gewässerökosysteme». Gleichzeitig stellt es laut Communiqué neue Anforderungen, etwa im Hinblick auf die Koexistenz mit der Fischerei.

Der Fischotter war in der Schweiz seit den 1980er-Jahren ausgestorben. Gewässerverschmutzung, der Verlust an Lebensraum und «direkte Verfolgung» setzten dem Säugetier zu.

Der Fischotter ernährt sich vorwiegend von Fischen sowie Amphibien und Krebsen.

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