
Zwar wurden 2025 weniger Tiere aufgenommen, für die Tierheime bedeutet dies aber keine Entspannung.
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Insgesamt nahmen die 66 erfassten Sektionen 30'681 Tiere auf. Das waren rund 1400 Tiere oder 4,4 Prozent weniger als im Vorjahr, wie der Schweizer Tierschutz (STS) am Mittwoch mitteilte. Der Rückgang verteilte sich auf mehrere Tierarten und war regional nicht einheitlich.
Fische und Katzen an der Spitze
Mit 18'904 Tieren stellten Fische erneut die grösste Gruppe der aufgenommenen Tiere dar, gefolgt von 6816 Katzen, 1814 Nagern und 1696 Hunden. Rund vier von fünf Aufnahmen beruhten gemäss Mitteilung auf freiwillig abgegebenen Tieren. Die Zahl der Tiere aus amtlichen Beschlagnahmungen sei weitgehend stabil geblieben.
Die tieferen Aufnahmezahlen bedeuten nicht automatisch, dass die Situation in den Tierheimen entspannter geworden ist. «Viele Organisationen berichten weiterhin von einer hohen Auslastung und einer grossen Nachfrage nach Tierheimplätzen», schreibt der Tierschutz. Besonders häufig genannt werden Hunde und Katzen, bei denen die Nachfrage nach Plätzen weiterhin hoch ist. «Die Belastung der Tierheime lässt sich nicht allein an der Zahl der Neuaufnahmen messen», sagt Marco Mettler, Geschäftsführer des Schweizer Tierschutz STS.
Appell von STS
Dies zeigt sich auch in der Vermittlungsstatistik: Die Zahl der vermittelten Tiere sank gegenüber dem Vorjahr um rund 2300 auf 16'520. Gleichzeitig wurden weniger Tiere an ihre Besitzerinnen und Besitzer zurückgegeben und weniger aufgenommene Wildtiere wieder in die Natur entlassen (2024: 1'677 Tiere, 2025: 1'358 Tiere). «Dadurch können trotz hoher Nachfrage weniger neue Tiere aufgenommen werden», hält der STS fest.
Der Schweizer Tierschutz STS appelliert deshalb an alle Tierhalterinnen und Tierhalter, sich vor der Anschaffung eines Tieres sorgfältig über dessen Bedürfnisse und die damit verbundene Verantwortung zu informieren.
sie mit tausend Ausreden behaltet ist das halt so🤷🏿♂️