Vogelsterben in Indonesien - Inselstaat erhöht Vogelgrippe-Wachsamkeit

Nach dem Tod von tausenden Vögeln in Indonesien haben die Behörden die Ärzte und Spitäler zu erhöhter Aufmerksamkeit wegen möglicher Vogelgrippefälle aufgerufen. Die Tiere waren in den vergangenen Monaten auf der Hauptinsel Java gefunden worden.

sda/dpa |

Nach dem Tod von tausenden Vögeln in Indonesien haben die Behörden die Ärzte und Spitäler zu erhöhter Aufmerksamkeit wegen möglicher Vogelgrippefälle aufgerufen. Die Tiere waren in den vergangenen Monaten auf der Hauptinsel Java gefunden worden.

Sie trugen laut einem Sprecher der Behörde für Tiermedizin wahrscheinlich einen hochgefährlichen H5N1-Erregerstamm. Dieser war bereits in Vietnam, Kambodscha, Indien und anderen asiatischen Ländern nachgewiesen worden. Menschen seien bislang nicht erkrankt, sagte der Sprecher.

Seit 2003 sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit 359 Menschen an Vogelgrippe gestorben, 159 davon in Indonesien. Mit dem Beginn der kälteren Jahreszeit auf der Nordhalbkugel steigt die Zahl der infizierten Vögel nach Angaben der WHO in der Regel.

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