Wildtieren das Überwintern im Garten erleichtern

Der Winter und damit eine harte Zeit für freilebende Tiere steht vor der Tür. Zum Überwintern nutzen sie unterschiedliche Strategien. Die Naturschutzorganisationen Birdlife Schweiz hat Tipps zusammengestellt, wie Gärtnerinnen und Gärtner ihnen dabei helfen können.

sda |

Etliche Tierarten verbringen den Winter im Süden. Neben den Zugvögeln fliegen Schmetterlingsarten wie der Admiral, der Distelfalter, das Taubenschwänzchen oder der Totenkopfschwärmer weg. Bei den standorttreuen Vögeln stellen etwa die Meisen den Speiseplan um: Statt Insekten fressen sie Beeren und Körner.

Andere Tiere suchen Verstecke, wie Birdlife schreibt. Dort fallen Amphibien, Reptilien, Marienkäfer oder Zitronenfalter in Winterstarre. Zahlreiche Insekten überwintern als Eier, Larven oder Puppen. Viele Säugetiere halten Winterschlaf, etwa Fledermäuse, Igel oder Haselmäuse.

Störungsfreie Schlafplätze

In einer Broschüre empfiehlt Birdlife geeignete tierfreundliche einheimische Sträucher für den Garten. Wichtig dabei ist es, so schreibt die Organisation, die vertrockneten Stauden möglichst lang stehen zu lassen. Die Samen bieten Vögeln Nahrung, Insekten finden in den Stauden Unterschlupf.

Vor dem Umsetzen des Komposthaufens rät Birdlife im Winter ab. Er bietet Überwinterungsquartiere für viele Kleinlebewesen und vielleicht auch für Spitzmäuse oder Erdkröten.

Winterschläfer brauchen wettergeschützte, störungsfreie Schlafplätze. Birdlife empfiehlt dafür Stein-, Ast- oder Laubhaufen und liefert Bauanleitungen. Im Interesse der Insekten sollte das Gras vor dem Winter nicht auf der ganzen Fläche geschnitten werden. Es verwelkt, bedeckt den Boden und bildet eine Isolationsschicht für Insekteneier und Larven.

-> Mehr Infos unter www.birdlife.ch/garten

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