
Beim toten Wolf handelt es sich um ein ausgewachsenes männliches Tier. Die genaue Herkunft und Abstammung des Wolfes sind derzeit noch unbekannt.
Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit, Universität Bern
Letzten Samstagvormittag ging beim lokalen Jagdaufseher die Meldung ein, dass in Biberist ein grösseres hundeähnliches Tier von einem Zug erfasst worden war, teilt der Kanton Solothurn mit. Vor Ort konnte der Jagdaufseher nur noch der Tod des Tieres feststellen. Es handelt sich um einen ausgewachsenen männlichen Wolf. Personen wurden beim Unfall nicht verletzt.
Der Kadaver des Tieres wurde am Montag für weitere Untersuchungen in das Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit der Universität Bern gebracht. Die genaue Herkunft und Abstammung des Wolfes sind derzeit noch unbekannt.
Wölfe wandern seit 1995 von Frankreich und Italien natürlich in die Schweiz ein. Hierzulande werden gemäss neustem 43 Wolfsrudel bestätigt. Im Kanton Solothurn sind vornehmlich und sporadisch Einzelwölfe auf der Suche nach neuen Lebensräumen unterwegs.
Wölfe sind äusserst anpassungsfähig und mobil. Sie finden sich in der Kulturlandschaft gut zurecht. Auch die Siedlungsräume gehören zum Streifgebiet der Wölfe. Dabei nutzen sie Strassen und Schienen als bequemsten Weg. «Wölfe bemerken menschliche Anwesenheit in der Regel sehr schnell und bleiben auf Distanz,» so der Kanton Solothurn.
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