
Der Verein bezweifelt den Nutzen der präventiven Abschüsse.
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Laut Mitteilung dürfen in Graubünden in zwölf Wolfsfamilien bis zu zwei Drittel der diesjährigen Welpen getötet werden. Bei vier weiteren Wolfsfamilien sei dies nach bestätigtem Nachwuchs ebenfalls möglich. Zudem beantrage der Kanton die vollständige Entnahme der Calderas-Familie.
Der Verein bezweifelt den Nutzen der präventiven Abschüsse. Er verweist auf den jüngsten BAFU-Bericht, wonach die Zahl der Wolfsfamilien trotz Regulierung weiter gestiegen sei, während die Zahl der Nutztierrisse seit 2022 zurückgegangen sei. Statt Abschüsse zu bewilligen, müsse der Herdenschutz konsequent umgesetzt werden.
Der Verein fordert einen sofortigen Stopp präventiver Abschüsse, die Offenlegung der Entscheidungsgrundlagen sowie eine unabhängige wissenschaftliche Evaluation der bisherigen Wolfsregulierung.