Trockenheit: Dänische Bauern besorgt

In Dänemark wächst trotz des nassen Jahresbeginns die Gefahr einer erneuten Dürre - es wäre die dritte in drei Jahren.

In Dänemark wächst trotz des nassen Jahresbeginns die Gefahr einer erneuten Dürre - es wäre die dritte in drei Jahren.

Der zehnstufige Dürreindex des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) lag Mitte April im landesweiten Mittel bereits bei 7,7 Punkten. Damit ist in einigen Landesteilen bereits spürbarer Trockenstress in der Vegetation zu beobachten.

Erste Agrarbetriebe haben mit künstlicher Bewässerung begonnen. Sorgen macht den Meteorologen vor allem die Tatsache, dass noch nie in den 16 Jahren seit Beginn des dänischen Dürremonitors so früh ein so hoher Indexwert erreicht wurde. Selbst im vergangenen Jahr sei der aktuelle Wert erst eine Woche später gemessen worden. Üblicherweise sollte der Index Mitte April zwischen 1 und 2 liegen.

Nach Angaben des DMI hat es in Dänemark seit vier Wochen landesweit im Durchschnitt gerade 6 mm Regen gegeben. In der gleichen Zeit seien 246 Stunden mit Sonnenschein gezählt worden, was für eine entsprechend hohe Verdunstung gesorgt habe. Im Bereich Kopenhagen sei der Dürreindex bis Mitte dieser Woche bereits tageweise auf 9 gestiegen. Blieben die Niederschläge auch in den nächsten Wochen aus, rechnen die Fachleute im kommenden Monat im ganzen Land mit einem ähnlichen Dürre-Index.

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