Umfrage: Strenge Normen, was tun?

Viele Bauern werden laut dem «SonntagsBlick» ihre Ernten nicht los, weil Obst und Gemüse nicht den Normen der Detailhändler entsprechen. Welche Lösungen gibt es dafür? Macht mit bei unserer Umfrage.

Viele Bauern werden laut dem «SonntagsBlick» ihre Ernten nicht los, weil Obst und Gemüse nicht den Normen der Detailhändler entsprechen. Welche Lösungen gibt es dafür? Macht mit bei unserer Umfrage.

Äpfel, Kartoffeln und Kürbisse sind zu gross, zu klein oder herzförmig, statt rund. Migros, Coop und Co. würden solche Produkte nicht mehr akzeptieren und auch nicht mehr von den Bauern abkaufen. Sie entsprechen nämlich nicht der Norm. 

Laut Detailhandel würden die meisten  Konsumenten eher zu blitzblanken, uniformen Äpfeln greiffen, als zu jenen, die mit einem Schorf bedeckt seien. Die Normen seien gemeinsam von der Branche erarbeitet und getragen worden. Einseitige Vorgaben des Detailhandels gebe es keine.

Über die Praktiken der Detailhändler spricht dennoch ein Landwirt. «Diese Normen sind absurd», sagt Stefan Krähenbühl zu «SonntagsBlick». Es sei frustrierend, wenn nur die Hälfte der Süsskartoffeln abgenommen werde, obwohl die Produkte einwandfrei seien. «Die Fehlmenge wird danach aus Übersee importiert», ärgert sich der 41-jährige Landwirt aus der Region Murten. Doch welche Lösungen gibt es für die strengen Normen?

 

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