Uniterre kritisiert Biopalmöl

Die Bauernorganisation Uniterre, die das Referendum zum Freihandelsabkommen mit Indonesien ergriff, kritisiert in einer Medienmitteilung Bio Suisse. Konkret geht es um eine Palmölplantage auf der afrikanischen Insel São Tomé.

Diese wurde 2020 von Bio Suisse zertifiziert, und Importe in die Schweiz wurden unter dem Knospe-Label freigegeben. Gemäss Uniterre und Fian Schweiz gehört die Plantage dem transnationalen Konzern Socfin, der aus steuertechnischen Gründen in die Schweiz gezogen sei.

Socfin wird in mehreren Ländern Verstösse gegen Menschenrechte und Umweltstandards vorgeworfen. Damit konfrontierte Uniterre die Biodachorganisation. Uniterre war mit deren Antwort unzufrieden: «Die von Bio Suisse erhaltene Antwort erhärtet den Verdacht, dass hier ‹nachhaltiges Palmöl› verkauft wird, das nicht nachhaltig ist.»

Bio Suisse verweise darauf, dass ein internes Gremium die Situation in São Tomé abklären soll. Zudem befürchte Bio Suisse ein Imagerisiko, was Uniterre wiederum kritisiert: «Nicht der Schutz der Umwelt oder das Wohl der Bevölkerung von São Tomé scheinen also im Zentrum zu stehen.» 

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