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Im April lancierten Forscher von Agroscope und der Uni Zürich das Citizen-Science-Projekt «Beweisstück Unterhose». Eintausend Laienforscher haben Unterhosen in ihren Gärten, Wiesen oder Äckern vergraben.
Ziel ist es, die Bodenqualität schweizweit zu erfassen. Zwei Monate haben die Unterhosen inzwischen im Boden verbracht. Nun ist es an der Zeit, diese wieder auszugraben.
Doch was da aus der Erde kommt, erinnert nur noch vage an Unterwäsche. Milliarden von Bodenlebewesen haben an jeder einzelnen Unterhose gefressen und den Baumwollstoff in neuen Humus und Nährstoffe für die Pflanzen umgewandelt. Dabei gilt: umso hässlicher, desto besser. Je zerfressener und unkenntlicher die Unterhose aussieht, desto aktiver ist das Bodenleben.