Unwetter: «Es gibt noch einiges zu tun»

Die Hochwasserstrategie des Kantons Luzern hat sich bewährt. Trotzdem stehen weitere Projekte an.

Die Niederschläge der letzten Wochen füllten Gewässer im Kanton Luzern. Der Vierwaldstättersee, die Reuss und die Kleine Emme erreichten in der letzten Woche sehr hohe Pegelstände. Das Hochwasserereignis erinnert an dasjenige von 2005. Es sei aber punkto Abflussmengen in der Kleinen Emme und in der Reuss nicht mit jenem zu vergleichen, schreibt der Kanton in einer Mitteilung.

Eine erste Zwischenbilanz des diesjährigen Ereignisses zeige, dass sich die Hochwasserschutzmassnahmen, die seit 2005 umgesetzt wurden, bewährt hätten. Wie die Gefahrenkarten zeigen, ist das Hochwasserrisiko im Kanton  jedoch nach wie vor hoch und es gibt viele Projekte umzusetzen. Laut dem Massnahmenprogramm 2020 bis 2024 zum Schutz vor Naturgefahren sind in den nächsten Jahren durchschnittlich 50 Millionen Franken pro Jahr für den Hochwasserschutz vorgesehen.

Insbesondere wird das Hochwasser- und Renaturierungsprojekt Reuss vorangetrieben. Die Dämme an der Reuss sind ungefähr 150 Jahre alt und deren Stabilität ist momentan nicht gewährleistet.

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