IP-Suisse verleiht Ricola die «Goldene Biene»

Bienenschweiz und IP-Suisse haben zum ersten Mal die Auszeichnung «Goldene Biene» verliehen. Der Preis geht an Bonbonhersteller Ricola. Das Unternehmen wird für das vielseitiges Engagement zum Wohle der Wild- und Honigbienen geehrt.

pd/blu |

Mit dem Award werden Unternehmen ausgezeichnet, die IP-Suisse-Rohstoffe abnehmen und mit wissenschaftlich fundierten Projekten gezielt Bienen fördern. Zudem zeichnen sich Preisträger durch weitere Anstrengungen im Bereich der Nachhaltigkeit aus.

Der Award sei aus drei Gründen an Ricola vergeben, schreiben Bienenschweiz und IP-Suisse in einer Mitteilung. Nachhaltiges Denken und Handeln gehöre seit Jahrzehnten zum «Handlungskompass» des Unternehmens. Ricola setze sich zudem seit vielen Jahren für verschiedene Projekte zur Förderung gesunder Honigbienen ein. Und durch die Abnahme von jährlich rund 190'000 Tonnen IP-Suisse-Zuckerrüben fördere das Unternehmen die Biodiversität und die nachhaltige Landwirtschaft.

Der Award wurde Thomas Aeschlimann, Bereichsleiter Ricola AG, im Anschluss an den Bau einer Sandlinse auf dem IP-Suisse-Betrieb Neufhof in Möhlin AG überreicht. «Mit diesem Wildbienenprojekt verfolgen wir unser gemeinsames Ziel der Förderung von Biodiversität und nachhaltiger Landwirtschaft weiter», sagt Mirjam Lüthi, Zuckerverantwortliche bei IP-Suisse.

Im ersten Projektjahr werden auf elf IP-Suisse-Betrieben Sandlinsen angelegt. Dadurch werden Nistplätze für Wildbienen geschaffen. Bienenschweiz, der Imkerverband der deutschen und rätoromanischen Schweiz, stellt die korrekte Umsetzung sicher. Solche Aktionen seien wichtig, dass die Hälfte der rund 600 Wildbienenarten in der Schweiz gefährdet seien, sagt Mathias Götti Limacher von Bienenschweiz.

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