18 Verletzte nach Traktorunfall

Eine Poltergesellschaft ist am Samstagabend in Wohlen AG beim Feiern auf einem Traktor mit Anhänger schwer verunfallt. 18 Personen wurden verletzt, drei davon schwer. Sie mussten mit zwei Helikoptern und acht Ambulanzen in Spitäler gebracht werden.

Eine Poltergesellschaft ist am Samstagabend in Wohlen AG beim Feiern auf einem Traktor mit Anhänger schwer verunfallt. 18 Personen wurden verletzt, drei davon schwer. Sie mussten mit zwei Helikoptern und acht Ambulanzen in Spitäler gebracht werden.

Die 17 Männer feierten den Junggesellenabschied ihres Freundes auf einem improvisierten Festwagen. Dazu hatte sie auf einem alten Zweiachs-Anhänger ohne Bremse eine Festzeltgarnitur aufgebaut. Der Anhänger wurde von einem Traktor gezogen.

Anhänger drückte auf Traktor

Auf einer steilen Strasse habe das Gewicht des Anhängers so stark auf den Traktor gedrückt, dass dieser nicht mehr bremsen konnte, wie die Kantonspolizei Aargau am Sonntag mitteilte. In der Folge habe der Fahrer die Herrschaft über das Fahrzeug verloren und Traktor und Anhänger seien umgekippt.

Durch den Sturz wurden alle 18 Personen verletzt. Drei Personen erlitten schwere Kopf-, Rücken- und Beckenverletzungen, die anderen 15 kamen mit Prellungen und Schürfungen davon. Die Schwerverletzten wurden mit Helikoptern in abtransportiert. Sie schwebten jedoch nicht in Lebensgefahr, sagte Polizeisprecher Daniel Saridis am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Grüne Nummer

Die anderen 15 Verletzten wurden mit Krankenwagen auf Spitäler im Kanton Aargau, sowie in Luzern und Basel verteilt. Im Einsatz standen neben den Helikoptern und den Ambulanzen rund 75 Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und Polizisten.

Um ein weiteres Abrutschen der Komposition zu verhindern, mussten Traktor und Anhänger von der Feuerwehr Wohlen gesichert werden. Der Verkehr wurde umgeleitet. Die «aufwändige Tatbestandsaufnahme habe mehrere Stunden gedauert», hiess es weiter. Die Strasse sei erst nach Mitternacht wieder freigegeben worden.

Der Traktor sei mit einer grünen Nummer unterwegs gewesen und damit nur für landwirtschaftliche Fahrten und für den Transport von Personen vom Hof aufs Feld zugelassen, sagte Saridis. Die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Verfahren und ordnete beim Chauffeur eine Blut- und Urinprobe an.

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