In der eiskalten Ostsee vor Litauen sind etwa 190 Eisfischer von einer treibenden Scholle gerettet worden. Die Männer waren im Kurischen Haff drei Kilometer vom Ufer abgeschnitten, nachdem ein Eisstück von der Küste abgebrochen war.
Daraufhin sassen sie hilflos in der Bucht des Landstreifens zwischen Litauen und der russischen Exklave Kaliningrad. In einer aufwendigen Rettungsaktion mit einem Luftkissenboot seien die litauischen Fischer nach mehreren Stunden an Land des baltischen EU-Staates gebracht worden.Das sagte am Freitag eine Sprecherin der Rettungskräfte nach Angaben der baltischen Nachrichtenagentur BNS.