20'000 Schweine sterben bei Brand

In der ostdeutschen Ortschaft Düben hat sich in der Nacht auf Mittwoch ein Inferno ereignet. Bei einem Brand in einer Mastanlage sind 20'000 Schweine verendet.

Das Feuer breitete sich wegen des starken Winds rasch aus. Etwa die Hälfte des Betriebs wurde zerstört. Das Wohnhaus konnte gerettet werden. Gemäss dem TV-Sender MDR standen insgesamt sechs Ställe in Brand. Einige Tiere konnten gerettet werden, weil die Tore der Ställe geöffnet wurden.

Wie der Amtstierarzt Thomas Müller gegenüber MDR sagte, sind grösstenteils Ferkel und Läufer – etwas ältere Jungtiere – verendet. Weiter sind 1300 Sauen in den Flammen umgekommen. 1'300 Zuchtschweine haben überlebt. Sie sollen auf andere Betriebe verteilt werden.

Die Brandursache ist noch unklar, Ermittlungen sind im Gange. Die Polizei geht von einem Schaden von rund neun Millionen Euro (8,3 Mio. Fr.) aus. Asche löste zudem mehrere kleine Brände auf einem angrenzenden Feld aus. Diese konnten rasch gelöscht werden. Zwischenzeitlich waren bis zu 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Fünf Feuerwehrleute wurden leicht verletzt.

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