23 Tote: Viehdiebe und Soldaten bekämpfen sich

Bei Zusammenstössen zwischen Soldaten und Viehdieben sind im Südwesten Madagaskars 23 Menschen getötet worden. Bei den Opfern handelt es sich nach Armeeangaben um acht Soldaten und 15 Angehörige einer bewaffneten Bande von Viehdieben, sogenannter Dahalos.

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Bei Zusammenstössen zwischen Soldaten und Viehdieben sind im Südwesten Madagaskars 23 Menschen getötet worden. Bei den Opfern handelt es sich nach Armeeangaben um acht Soldaten und 15 Angehörige einer bewaffneten Bande von Viehdieben, sogenannter Dahalos.

Die Diebe sollen am Mittwochmorgen nahe der Ortschaft Ankazoabo rund 90 Buckelrinder gestohlen haben, wie die Armee am Donnerstag mitteilte. Ein Züchter habe daraufhin die Armee alarmiert, die die Verfolgung der Diebe aufgenommen und sie angegriffen habe. Zwölf weitere Soldaten seien verletzt worden.

Die auch als Zebus bekannten Buckelrinder sind in Madagaskar weit verbreitet. Die Dorftradition des Zebu-Diebstahls, ursprünglich eine Mutprobe für junge Männer, entwickelte sich in dem afrikanischen Inselstaat zum Geschäft. Immer wieder gibt es Tote bei gewaltsamen Auseinandersetzungen.

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