31 Millionen für Bergbevölkerung gespendet

Bei der Schweizer Berghilfe sind im Jahr 2017 Spenden und Nachlässe in Höhe von 31,2 Millionen Franken eingegangen. Das ist so viel wie seit zwölf Jahren nicht mehr.

sda |

Bei der Schweizer Berghilfe sind im Jahr 2017 Spenden und Nachlässe in Höhe von 31,2 Millionen Franken eingegangen. Das ist so viel wie seit zwölf Jahren nicht mehr.

Die «ausserordentliche Zunahme» sei vor allem auf Grossspender zurückzuführen, wie die Schweizer Berghilfe mitteilte. Rund 56'000 Personen hätten die Stiftung im vergangenen Jahr mit Zuwendungen bedacht.

Die Stiftung habe 490 Projekte mit 21,4 Millionen Franken unterstützt und so «innovativen, zukunftsweisenden und notwendigen Vorhaben der Bergbevölkerung zur Realisierung verholfen», wie in der Mitteilung steht. Der Bergbevölkerung fehle oft das Geld, um die wirtschaftlichen und klimatischen Herausforderungen zu meistern.

Bergfamilien vertrauen Berghilfe

Es falle ihr jedoch oft nicht leicht, um finanzielle Hilfe zu bitten. Es sei daher ein Vertrauensbeweis, dass sich auch 2017 viele Bergfamilien, Käserei- und Dorfladengenossenschaften, Klein- und Kleinstunternehmer sowie Beherbergungsbetriebe an die Schweizer Berghilfe gewandt hätten.

Die Berghilfe hat am meisten Projekte im Kanton Bern unterstützt, nämlich 142 in Höhe von insgesamt 6,3 Millionen Franken. Es folgen 60 Projekte in Graubünden (1,6 Millionen Franken) und an dritter Stelle Luzern und St. Gallen mit je 47 Projekten in Höhe von 1,9 respektive 1,8 Millionen Franken. Im vergangenen Jahr hatte die Berghilfe noch 561 Projekte mit 25,4 Millionen Franken unterstützt.

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