40 Rappen Aufpreis für Bio-Traubengut

Bio-Traubenproduzenten und Aufkäufer befürworten einen Mindest-Aufpreis von 40 Rappen pro Kilogramm Bio-Traubengut im Vergleich zu Nicht-Bio-Trauben. Dies teilte die Bio Suisse am Freitag mit. 

Diese Empfehlung entspreche einem absoluten Minimum. Der Basis-Aufpreis solle je nach Produktionskosten, Anbausystem und Topografie nach oben angepasst werden können. Er widerspiegle einen aktuell eher gesättigten Markt für Bio-Traubengut im Grosshandel, heisst es weiter. Die Mehrkosten für Bio-Traubengut in der Produktion liegen gemäss Agridea, Deckungsbeiträge 2023, zwischen 40 Rappen und einem Franken pro Kilogramm.

Der Handel von Bio-Traubengut ist in einigen Weinregionen ein kleiner, aber wachsender Markt. In jeder Weinregion oder jeder Kellerei herrschen dafür andere Bedingungen. Die bisher bezahlten Preise für das Bio-Traubengut unterscheiden sich stark. Knospe-Marktpartner setzen sich nach ihren Richtlinien jedoch für transparente Bedingungen im Handel und für eine faire und gerechte Preisgestaltung ein.

Es seien verschiedene Ansätze für einen Aufpreis für Bio-Traubengut diskutiert worden, heisst es in der Mitteilung, wie zum Beispiel ein Aufpreis pro Quadratmeter oder in Prozenten im Vergleich zu Nicht-Bio-Trauben. Schliesslich habe man sich auf einen Aufpreis pro Kilogramm festgelegt. Die Saison 2023 diene als Testphase für die Festlegung eines Richtpreises ab 2024. 

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