8000 Reitunfälle pro Jahr sind zu viel

Pro Jahr verletzen sich in der Schweiz rund 8000 Personen beim Pferdesport. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) richtet sich nun mit einer Broschüre an Reiterinnen und Reiter.

Pro Jahr verletzen sich in der Schweiz rund 8000 Personen beim Pferdesport. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) richtet sich nun mit einer Broschüre an Reiterinnen und Reiter.

Darin sind die wichtigsten Regeln im Umgang mit Pferden festgehalten, wie die bfu am Dienstag mitteilte. Anfängern empfiehlt die Beratungsstelle etwa, sich das nötige Wissen in einem «kompetenten Reitbetrieb» anzueignen. Solche Betriebe seien unter anderem daran zu erkennen, dass die Tiere genügend Auslauf hätten und gesund seien.

Die Broschüre enthält zudem Anweisungen, wie sich Tritt- und Bissverletzungen vermeiden lassen. So sollen fremde Pferde grundsätzlich nicht aus der Hand gefüttert werden. Die Publikation listet zudem Tipps rund um die Ausrüstung auf.

Betroffen von Pferdesport-Unfällen sind vorwiegend Frauen - sie machen rund 90 Prozent der schweizweit 140'000 Reitenden aus. Bei den meisten Reitunfällen handle es sich um Stürze vom Pferd, teilte die bfu mit. Für einen sicheren Umgang mit Pferden brauche es «viel Erfahrung, Übung und Wissen».

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