
Der Erdbeermond wird durch die dichten Luftschichten rot.
Georgfotoart
Am 30. Juni steht der erste Sommervollmond am Himmel. Es ist laut ARD Alpha ein faszinierendes Naturschauspiel, da sich der Mond vsich völlig gegensätzlich zur Sommersonne verhält: Das heisst: Weil die Sonne im Sommer extrem hoch am Himmel steht, zieht er auf einer sehr tiefen, flachen Bahn. Er geht später auf und bleibt selbst im Süden relativ niedrig. Durch seine tiefe Position am Horizont wirkt er oft deutlich grösser und leuchtet wegen der dichten Luftschichten orange bis rötlich. Deshalb wird der Juni-Vollmond traditionell auch als Erdbeermond bezeichnet.

Die Fruchttage beginnen am Montag schon um 6 Uhr.
Goetheanum
Die Tage kurz vor Vollmond sind ideal dazu geeignet, zu säen, zu pflanzen und zu düngen. Die Pflanzen sollen in dieser Phase Nährstoffe und Energie besonders gut aufaufnehmen. Passend zum Erdbeermond kommt für die Erdbeeren hinzu, dass der 29. Juni ein Fruchttag ist, also das Pflanzen aller Beeren nochmals begünstigt. Die klassische Pflanzzeit geht sowieso von Ende Juni bis August.
Dabei muss man nicht zwingend ins Gartencenter, um Jungpflanzen zu kaufen. Von den liebsten Sorten kann man selber Jungpflanzen heranziehen. Sobald die Ableger Wurzelb bilden, trennt man sie ab und zieht sie einzeln in Töpfen heran. Um einen späteren Schock beim Verpflanzen zu vermeiden, schwören viele Hobbygärtner laut mein-schoener-garten.de darauf, sie an Ort und Stelle in kleinen Töpfen zu kultivieren bis sie gross genug für die «Abnabelung» sind.
Sichtbarkeit beginnt
Neben den roten Mond ist ab Sommeranfang auch der Rote Planet, Mars, am Morgenhimmel zu finden. Tief am nordöstlichen Horizont findet man ihn. Er zieht durch den Stier. Die dynamische Gestalt dieses Tierkreisbildes spiegelt den Charakter von Mars. Mars trägt mit Recht den Namen des römischen Kriegsgottes. Kein anderer Planet hat solch einen dynamischen Lauf am Firmament. Als einziger Planet hat er eine rötliche Färbung. 14 Prozent hoch ist der Eisenanteil an seiner Oberfläche. Obwohl Mars nur ein Hundertstel der Atmosphäre im Vergleich zur Erde besitzt, können Sandstürme den ganzen Planeten über Wochen ergreifen.

Mars zieht durch den Stier.
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Mit dem höchsten Berg Olympus Mons von über 20 km und der tiefsten Senke mit 12 km ist Mars der Planet der Extreme. Anfang Juli zieht er unterhab der Plejaden, dem Siebengestirn. Der offene Sternhaufen galt in der Antike als der Meeresschaum des Stieres, das er beim Raub der Prinzessin Europa im Mittelmeer aufwühlt.