Angst um Arbeitsplätze

Für Daniel Wyss, den Präsidenten des Schweizerischen Büchsenmacher- und Waffenhändlerverbandes, bringt das Ja zum neuen Waffenrecht vor allem mehr administrativen Aufwand. Auch der Druck auf die Arbeitsplätze werde steigen.

Für Daniel Wyss, den Präsidenten des Schweizerischen Büchsenmacher- und Waffenhändlerverbandes, bringt das Ja zum neuen Waffenrecht vor allem mehr administrativen Aufwand. Auch der Druck auf die Arbeitsplätze werde steigen.

Daniel Wyss betreibt in Burgdorf BE ein Fachgeschäft. Er rechne damit, dass sie in Zukunft weniger Waffen verkauften, sagte Wyss im Schweizer Fernsehen SRF. Dadurch würden kurz- und mittelfristig wohl Arbeitsplätze verloren gehen. Dazu komme eine «massive administrative Belastung ohne den geringsten Sicherheitsgewinn», sagte Wyss.

So müssten zum Beispiel kleine Waffen aus den USA auf Lauf und Trommel nachgraviert werden. Damit würden die Waffen «verschandelt».

Auch bei den Waffenbüros werde der Aufwand steigen. Ausserdem müssten in Zukunft die Übermittlungsverfahren von Waffenverkäufen elektronisch abwickelt werden. Das Verfahren seien aber noch nicht genau definiert, und auch in Bezug auf die Datensicherheit sei vieles noch offen. 

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