Angst vor dem grössten Berg der Welt

Nach zwei Katastrophenjahren am Mount Everest wollen in diesem Jahr weniger Bergsteiger in Nepal auf den höchsten Berg der Welt. Nach Angaben des Tourismusministeriums in Kathmandu wurden bis Freitag 280 Genehmigungen an Ausländer erteilt.

Nach zwei Katastrophenjahren am Mount Everest wollen in diesem Jahr weniger Bergsteiger in Nepal auf den höchsten Berg der Welt. Nach Angaben des Tourismusministeriums in Kathmandu wurden bis Freitag 280 Genehmigungen an Ausländer erteilt.

In den vergangenen beiden Jahren wollten 347 beziehungsweise 326 Touristen von der Südseite aus auf den Gipfel. Weitere Teams starten von der tibetischen Nordseite. Alle 400 Lizenzen für das erste Halbjahr seien vergeben worden, erklärte die tibetische Bergsteigervereinigung.

Unter den Bergsteigern auf der Nordseite sind nicht nur Ausländer, sondern auch viele Chinesen.Im vergangenen Jahr waren alle Expeditionen abgesagt worden, nachdem ein gewaltiges Erdbeben grosse Teile Nepals und auch das Basislager in Nepal verwüstet hatte.

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten stand kein Mensch auf dem Gipfel. Im Jahr zuvor starben 16 Menschen am Everest, als ein gewaltiger Eisblock abbrach.

Die sogenannten Eisfall-Doktoren, die in Nepal den Weg präparieren, haben nach eigenen Angaben eine verlässliche und stabile Route durch den schwierigen Teil der Gletscherroute gefunden. Bei dem Erdbeben der Stärke 7,8 vor knapp einem Jahr war die frühere Route zerstört worden, die Bergsteiger wurden damals vom Berg geflogen.

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