Anzucht auf dem Fensterbrett vorbereiten

Jede Woche berichtet Wolfgang Held vom Goetheanum zum Mondkalender und zur Konstellation der Planeten. Jupiter scheint am Himmel rückwärts zu wandern, der Mond ist absteigend – ideal wäre das zum Pflanzen. Auch mit der Anzucht von Setzlingen fürs Treibhaus sollte man aber warten.

Susanne Meier |

Laut Wetterprognosen sollen Schnee und Kälte ein Comeback feiern. Da fällt nicht gross ins Gewicht, dass am 29. Januar der Mond in Erdnähe steht und man in der zweiten Tageshälfte laut dem Mondkalender Arbeiten im Garten meiden soll.

Mondknoten

Die Mond hat gegenüber der Sonnenbahn eine leichte Neigung. Die Überschneidungspunkte der beiden Bahnen nennt man Mondknoten. Wenn der Mond die Sonnenbahn von Süden nach Norden überschreitet, bezeichnet man dies als «aufsteigenden Mondknoten». Sinkt er von Norden nach Süden unter die Sonnenbahn, heisst es «absteigender Mondknoten».

Ebenfalls am 29. Januar wechselt der Erdtrabenat seine Richung von obsi- zu nidsigend. Der absteigende Mond ist nicht zu verwechseln mit dem abnehmenden Mond, den wir am Himmel sehen. Nidsigend bezeichnet die Stellung des Mondes in Bezug auf den Himmelsäquator.

Wurzelwachstum

Was heisst das für Feld und Garten? Gepflanzt wird immer bei absteigendem Mond, wenn die Saftströme der Pflanzen den unteren Pflanzenteil verstärkt versorgen. Es kommt zu einem stärkeren Wurzelwachstum.

Wer Chili- und Paprika­pflanzen, Auber­ginen oder frühe Salat­setzlinge fürs Frühbeet oder das Gewächs­haus selbst heran­ziehen will, kann laut saemereeien.ch im Februar mit der Aussaat in der Wohnung beginnen. Neben einer ausrei­chenden Tempera­tur ist vor allem viel Licht für eine gute Pflanzen­entwick­lung erfor­derlich. Da es auch an einem grossen Süd­fenster in dieser Jahres­zeit oftmals nicht hell genug ist empfiehlt sich eine zusätz­liche Belich­tung der Jung­pflanzen. 

Saturn und Jupiter

Am Himmel sind derweil die beiden grossen Planeten Saturn und Jupiter abends zu sehen. Saturn neigt sich im Westen seinem Untergang zu, und Jupiter steigt im Osten auf. Er steht im Tierkreisbild Zwillinge, was am höchsten sich über die Landschaft erhebt. Entsprechend scheint der helle Planet in den Nachtstunden dann beinahe aus dem Zenit zu leuchten.

Jupiter vollzieht gerade seine Schleifenbewegung. Das bedeutet, dass der Planet rückwärts im Tierkreis wandert, im Uhrzeigersinn. Das geschieht immer, wennd die Erde an einem Planeten vorbeizieht. Dabei scheint es perspektivisch, dass der Planet zurückwandert. Diese Bewegung führt Jupiter noch einem in den inneren Bereich der Zwillinge. Wie ein Rahmen umfassen ihn dann die Sterne der Zwillinge.

Erst im März dreht er dann erneut und wandert dann für ein Jahr wieder gegen den Uhrzeigersinn. Auf Venus, Mars und Merkur wartet man allerdings vergebens. Diese drei Planeten stehen der Sonne zu nahe, als dass man sie am Firmament sehen könnte. 

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