AP 17: Bauernverband spricht von einigen guten Feinkorrekturen

Die Wirtschaftskommission des Nationalrates (WAK-N) befasste sich mit den Differenzen im Agrardossier. Die meisten von der Kommission gefassten Entscheide gehen für den Bauernverband in die richtige Richtung.

Die Wirtschaftskommission des Nationalrates (WAK-N) befasste sich mit den Differenzen im Agrardossier. Die meisten von der Kommission gefassten Entscheide gehen für den Bauernverband in die richtige Richtung.

So habe WAK-N einige Differenzen zum Ständerat ausgeräumt oder neue Kompromissvorschläge akzeptiert, schreibt der Schweizerische Bauernverband (SBV) am Mittwochabend in einem Communiqué.

Als gute Feinkorrektur bezeichnet der SBV, dass die Kürzung der Übergangsbeiträge auf maximal 10 Prozent pro Jahr beschränkt werden soll. Dies gebe den Betrieben mehr Planungssicherheit. Auch die von der WAK geforderte stärkere Stützung der Futterkulturen, und die offizielle Anerkennung der landwirtschaftlichen Tätigkeiten wertet der Bauernverband als positiv.

Einen Mittelweg beschreite die WAK-N, indem sie gegen Einkommens- und Vermögensgrenzen für den Erhalt von Direktzahlungen sei, aber Direktzahlungen geringer ausfallen sollen, je grösser ein Bauernbetrieb sei.

Ein wichtiger Punkt für die Landwirtschaft – die Erhöhung des Rahmenkredits um 160 Millionen Franken – wird von der WAK erst am 25. Februar beraten. Der Nationalrat befasst sich voraussichtlich in der Frühlingssession mit dem Agrardossier.

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