AP 17: Der Nutzen liegt gemäss Greenpeace im Gras

Die Umweltorganisation Greenpeace hält den steigenden Kraftfuttereinsatz bei Wiederkäuern für unökologisch und nicht artgerecht und fordert im Rahmen der Agrarpolitik 2014-2017 entsprechende Gegenmassnahmen. So sollen konsequent graslandbasierte Milch- und Rindfleischbetriebe gefördert werden.

blu/lid |

Die Umweltorganisation Greenpeace hält den steigenden Kraftfuttereinsatz bei Wiederkäuern für unökologisch und nicht artgerecht und fordert im Rahmen der Agrarpolitik 2014-2017 entsprechende Gegenmassnahmen. So sollen konsequent graslandbasierte Milch- und Rindfleischbetriebe gefördert werden.

Die Schweiz habe einen der europaweit dichtesten Nutztierbestände, was zu überdüngten Böden und Gewässern sowie zu schwindender Artenvielfalt führe, schreibt Greenpeace in einer Medienmitteilung.

Mittel zu tief angesetzt

Die Ausdehnung solcher tierischer Produktion müsse gestoppt und die Tierproduktion wieder den natürlichen Grundlagen angepasst werden. Entsprechende Massnahmen müssten in der AP 17 umgesetzt werden. Zwar führe die geplante Abschaffung der Tierbeiträge und die Schaffung von Biodiversitäts- und Produktionssystembeiträgen zu einer besser angepassten Produktion, die zur Verfügung stehenden Mittel seien jedoch viel zu tief angesetzt.

Abbau der Milchüberschüsse durch grünlandbasierte Milch

«Milch und Fleisch von Kühen zu konsumieren, die praktisch nur Gras fressen, ist absolut notwendiger Umweltschutz. Und es ist ein Beitrag für unser eigenes Wohlbefinden sowie dasjenige der Tiere», sagt Marianne Künzle von Greenpeace Schweiz. Eine an die schweizerischen Grundlagen angepasste Rindviehproduktion verringert gemäss Greenpeace nicht nur den "Soja-Importberg" um 41 Prozent, sondern auch Milchüberschüsse, Zudem sei eine solche Landwirtschaft tiergerechter und generiert Milch oder Rindfleisch mit einem höheren Anteil an wertvollen Inhaltstoffen.

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