Armee setzt Rekrutierung aus

Die Schweizer Armee sistiert angesichts der Ausbreitung des Coronavirus bis auf Weiteres die Rekrutierung. Allein Anfang nächster Woche hätten rund 500 Jugendliche zur Rekrutierung antreten müssen.

Die Schweizer Armee sistiert angesichts der Ausbreitung des Coronavirus bis auf Weiteres die Rekrutierung. Allein Anfang nächster Woche hätten rund 500 Jugendliche zur Rekrutierung antreten müssen.

Sie müssen nun nicht einrücken und werden einen neuen Marschbefehl erhalten, wie die Armee am Samstag mitteilte. Das Gleiche gilt für die anderen aufgebotenen stellungspflichtigen Jugendlichen, die im Verlauf der nächsten Wochen zur Rekrutierung aufgeboten sind, wie Armeesprecher Daniel Reist auf Anfrage sagte.

Der diesbezügliche Marschbefehl müsse nicht befolgt werden. Sobald es die Lage zulasse, würden die Stellungspflichtigen wieder mit einem neuen Marschbefehl aufgeboten.

Die Massnahme erfolge zum Schutz der Stellungspflichtigen und des Personals der sechs Rekrutierungszentren. Gleichzeitig erlaube sie es, das medizinische Fachpersonal der Rekrutierung zu Gunsten der Armee und des zivilen Gesundheitswesens einzusetzen.

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