Auf „Bodensee-Insel“ gestrandete Hochlandrinder gerettet

Nach drei Wochen haben vier Rinder bei Kreuzlingen TG wieder das Festland betreten. Aufgrund des hohen Wasserstandes des Bodensees konnte der Besitzer diese während längerer Zeit nicht von der Insel führen.

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Nach drei Wochen haben vier Rinder bei Kreuzlingen TG wieder das Festland betreten. Aufgrund des hohen Wasserstandes des Bodensees konnte der Besitzer diese während längerer Zeit nicht von der Insel führen.

Das "Robinson Crusoe-Leben" für vier Schottische Hochlandrinder ist beendet. Nach dreiwöchiger Wartefrist konnte Landwirt Thomas Mettler die Tiere von der Wollsaueninsel im Hafengelände von Kreuzlingen auf das „Festland“ überführen. «Endlich konnten wir die Tiere auf das Festland zurückholen. Es wurde Zeit», sagte er gegenüber „20 Minuten“.

Mettler wollte die Rinder bereits Mitte Juni von der Insel wegbringen, aber aufgrund des hohen Wasserstandes des Bodensees waren sämtliche Zufahrten geflutet. Er habe so keine Chance gehabt, mit dem Traktor und Anhänger auf die Insel zu gelangen.

Damit die Vierbeiner auch genügend Futter zu sich nehmen konnten, watete er täglich mit Heu durch das Seewasser. Am vergangenen Mittwochmorgen sank der Pegel aber so tief, dass er mit dem Traktor und Viehanhänger auf die Insel fahren konnte. Nun grasen die Hochlandrinder auf der Kreuzlinger Ziegeleiwiese. Und Bauer Mettler kann seine Tiere nun wieder auf dem Strassen- statt auf dem Wasserweg besuchen.

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