Ausgestopfte Tiere registrieren

Der Bundesrat soll die Digitalisierung naturwissenschaftlicher Sammlungen prüfen. Das verlangt die Wissenschaftskommission des Ständerats (WBK). Sie hat ein Postulat mit diesem Auftrag ohne Gegenstimme angenommen.

Der Bundesrat soll die Digitalisierung naturwissenschaftlicher Sammlungen prüfen. Das verlangt die Wissenschaftskommission des Ständerats (WBK). Sie hat ein Postulat mit diesem Auftrag ohne Gegenstimme angenommen.

Nach ihren Angaben befinden sich schätzungsweise 61 Millionen Objekte von Tieren, Pflanzen, Steinen oder Bodenproben an über 50 Standorten wie Museen und Universitäten. Im internationalen Vergleich handle es sich um überaus wichtige, wenn nicht sogar weltweit einzigartige wissenschaftliche Sammlungen, heisst es in einer Mitteilung der Kommission vom Montag.

Gemäss dem Postulat ist heute nur ein kleiner Teil der Objekte digital erfasst. Für die Digitalisierung müsste der Bund rund 14 Millionen Franken bereitstellen. Nach Ansicht der Kommission liegen die Sammlungen jedoch vorwiegend in der Verantwortung der Kantone und der Trägerschaft von Museen. Bei der Finanzierung durch den Bund dürfe es sich demnach nur um eine subsidiäre Unterstützungsleistung handeln, schreibt sie.

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