Aussergewöhnlich: Kampf gegen Hundekot mit DNA-Datenbank

Im Kampf gegen Hundekot setzt die Stadt Jerusalem nun auf die Wissenschaft: Wie die Stadtverwaltung am Sonntag mitteilte, will sie eine Datenbank mit der DNA aller Haushunde aufbauen, um die nicht aufgesammelten Häufchen auf den Strassen und in den Parks zu identifizieren.

sda/afp |

Im Kampf gegen Hundekot setzt die Stadt Jerusalem nun auf die Wissenschaft: Wie die Stadtverwaltung am Sonntag mitteilte, will sie eine Datenbank mit der DNA aller Haushunde aufbauen, um die nicht aufgesammelten Häufchen auf den Strassen und in den Parks zu identifizieren.

Die faulen Hundebesitzer sollen damit besser zur Verantwortung gezogen werden können. In der ersten Phase des Pilotprojekts will die Stadt nach eigenen Angaben mit Hilfe von Speichelproben eine DNA-Bank der rund 11’000 registrierten Hunde in Jerusalem anlegen.

In der zweiten Phase dann erfolge der Abgleich im Labor mit den nicht aufgesammelten Hinterlassenschaften. Nach Informationen der Zeitung «Haaretz» kostet ein entsprechender DNA-Test umgerechnet 37 Franken, die Strafe für säumige Hundebesitzer soll das Fünffache betragen.

Zurzeit können diese nur zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie nach der frischen Tat ihres Hundes ertappt werden. 

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