Ausstellung zu Verdingkinder

Im Berner Kornhausforum geht eine Ausstellung dem Schicksal von Heim- und Verdingkindern nach. Allein im Berner Stadtarchiv lagern rund 30'000 Dossiers aus der Zeit zwischen 1920 und 1960. Zwei davon macht die Ausstellung nun öffentlich und ergänzt sie mit Fotos und Interviews.

Im Berner Kornhausforum geht eine Ausstellung dem Schicksal von Heim- und Verdingkindern nach. Allein im Berner Stadtarchiv lagern rund 30'000 Dossiers aus der Zeit zwischen 1920 und 1960. Zwei davon macht die Ausstellung nun öffentlich und ergänzt sie mit Fotos und Interviews.

Der Umgang mit Heim- und Verdingkindern rückte in den vergangenen Jahren stärker ins öffentliche Bewusstsein. Viele der einst fremdplatzierten Kinder sind heute bereits verstorben. Nicht selten machen sich Nachkommen in Archiven auf die Suche nach der eigenen Geschichte.

Genau dies taten auch zwei Töchter von einstigen Heim- und Verdingkindern aus der Stadt Bern. Die Ausstellung dokumentiert die Lebensgeschichte ihrer Eltern und stellt den Behördenakten die Sichtweise und Erinnerungen der Familie gegenüber.

Ergänzend zu den beiden Dossiers werden in der Ausstellung zwei fotografische Reihen der Berner Fotoreporter Paul Senn und Walter Studer gezeigt. Senns Verdingkinder-Aufnahmen aus den 1940-er Jahren gehören zu den herausragendsten Dokumenten der Schweizer Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts. Walter Studer fotografierte in den 1950-er Jahren für Illustrierte und Zeitungen in Heimen.

Die Ausstellung im Berner Kornhausforum dauert vom 25. März bis am 25. April. Mehr Infos finden Sie hier

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