Australien macht den Auftakt

Mit Demonstrationen in Australien hat am Freitag der geplante globale Streik für mehr Klimaschutz begonnen. Mehrere Zehntausend Schüler blieben aus Protest gegen unzureichende Massnahmen der Politik gegen den Klimawandel dem Unterricht fern.

Mit Demonstrationen in Australien hat am Freitag der geplante globale Streik für mehr Klimaschutz begonnen. Mehrere Zehntausend Schüler blieben aus Protest gegen unzureichende Massnahmen der Politik gegen den Klimawandel dem Unterricht fern.

In Grossstädten wie Sydney und Melbourne sind grosse Kundgebungen geplant. In der Stadt Alice Springs im Zentrum Australiens legten sich Hunderte Menschen demonstrativ auf den Boden und stellten sich tot.

In einem Aufruf der australischen Veranstalter heisst es: «Wir bestreiken die Schule, damit unsere Politikern klar wird, dass sie unsere Zukunft ernst nehmen müssen.» Der Klimawandel müsse endlich als Krise verstanden werden.

Weltweit erwartet die Jugendbewegung Fridays for Future mehrere Hunderttausend Teilnehmer. Auch in der Schweiz sind mehrere Aktionen geplant, darunter Demonstrationen in Basel und St. Gallen. Für die internationale Streikwoche, die Freitag beginnt, haben Aktivisten Proteste in mehr als 2600 Städten in fast 160 Staaten angekündigt.

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