Bäuerin muss nach tödlicher Kuhattacke zahlen

Nach der Attacke einer Kuh auf eine Spaziergängerin ist eine hessische Landwirtin der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden worden. Das Amtsgericht Dillenburg verwarnte die 60-Jährige am Mittwoch und setzte eine Geldstrafe von 2700 Euro zur Bewährung aus.

sda |

Nach der Attacke einer Kuh auf eine Spaziergängerin ist eine hessische Landwirtin der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden worden. Das Amtsgericht Dillenburg verwarnte die 60-Jährige am Mittwoch und setzte eine Geldstrafe von 2700 Euro zur Bewährung aus.

Als Auflage muss sie aber 2000 Euro zahlen. Die Richter sahen es  als erwiesen an, dass die Angeklagte ihre bei einem Herdentrieb  entlaufene Kuh nicht wieder eingefangen hatte.

Kuh Verona, die ihr neugeborenes Kalb dabei hatte, soll im  August 2011 von Mutterinstinkten getrieben die 57-Jährige  angegriffen und getötet haben. Die Spaziergängerin war mit ihrem  Hund unterwegs gewesen. Sie wurde später mit Knochenbrüchen und  inneren Verletzungen tot auf einer Wiese gefunden.

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