Bald selbstauflösende Pflaster aus Maisstärke?

Schmerzen beim Abziehen eines Pflasters von der Haut könnten möglicherweise bald der Vergangenheit angehören. US-Wissenschaftlern ist es gelungen, Stärke aus Mais so zu bearbeiten, dass daraus selbstauflösende Pflaster hergestellt werden könnten.

AgE |

Schmerzen beim Abziehen eines Pflasters von der Haut könnten möglicherweise bald der Vergangenheit angehören. US-Wissenschaftlern ist es gelungen, Stärke aus Mais so zu bearbeiten, dass daraus selbstauflösende Pflaster hergestellt werden könnten.

Stärke löse sich in Wasser und werde gelartig, erläuterte das Deutsche Maiskomitee (DMK) vergangene Woche unter Berufung auf eine Veröffentlichung der Penn State University. Diese Masse sei jedoch zu dickflüssig, um aus ihr Fasern herzustellen.

Die Wissenschaftler hätten nun ein Lösungsmittel entwickelt, mit dem die Molekülketten der Stärke in diesem Prozess nicht zerstört würden. Diese Substanz werde anschliessend in einem Elektrospinner einer hohen elektrischen Spannung ausgesetzt. Durch diesen Prozess lasse sich die Stärke in lange Fäden ziehen.

Diese Stärkefasern könnten in zahlreichen Materialien wie Taschentüchern oder Pflastern als umweltfreundliche Alternative Verwendung finden. Die Stärke in den Pflastern sei leicht abbaubar; sie zerfalle zu Glucose. Diese würde der Körper absorbieren.

„Damit braucht man sie nicht entfernen“, zitierte das Maiskomitee den Forscher Lingyan Kong, der mit Prof. Greg Ziegler an diesem Projekt arbeitete. Die Wissenschaftler kümmern sich derzeit um die Patentierung. Sie sind laut DMK überzeugt, dass Unternehmen diese Technik für die industrielle Verwendung nutzen können.

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