Baselland erlässt Wasserentnahmeverbot

Im Baselland gilt ab Donnerstag ein absolutes Feuerverbot im Freien. Dies hat der Krisenstab in Absprache mit den Nachbarkantonen beschlossen, wie er am Mittwoch mitteilte. Neu darf zudem kein Wasser aus Bächen mehr entnommen werden.

Im Baselland gilt ab Donnerstag ein absolutes Feuerverbot im Freien. Dies hat der Krisenstab in Absprache mit den Nachbarkantonen beschlossen, wie er am Mittwoch mitteilte. Neu darf zudem kein Wasser aus Bächen mehr entnommen werden.

Angesichts der anhaltenden Trockenheit hat der Baselbieter Krisenstab die Waldbrand-Gefahrenstufe auf «sehr gross» (5) angehoben. Feuer drohen neben dem Wald auch auf Wiesen und im Siedlungsgebiet. Erste Grünflächen und begrünte Dächer im Kanton hätten bereits gebrannt.

Erste Brände

Bereits seit über zwei Wochen galt im Baselbiet ein Feuerverbot im Wald und an Waldrändern an Waldrändern. Das neue absolute Feuerverbot gilt jedoch ausdrücklich auch für das Grillieren auf Feuerstellen, -Schalen und Einweggrills, jegliches Feuerwerk sowie Heissluftballons und ähnliches.

Erlaubt bleiben nur Grillieren auf Terrassen und in Gärten mit Gas- und Holzkohlengrills und festen Cheminées. Dabei sei mit Anzündhilfen höchst vorsichtig zu hantieren, wird indes gewarnt.

Wasserentnahmeverbot aus Gewässern

Per sofort ist es im Kanton Baselland überdies verboten, aus Oberflächengewässern Wasser zu entnehmen. Ausgenommen sind nur explizit bewilligte Nutzungen an Birs und Rhein.

Wegen Wassermangels hatten zuvor bereits einige Oberbaselbieter Bäche abgefischt und die überlebenden Fische in sicherere Gewässer umgesiedelt werden müssen. Mehrere Gemeinden haben zu sparsamem Umgang mit Trinkwasser aufgerufen, respektive Wassersparmassnahmen ergriffen. Ein Wasserentnahmeverbot hatte es im Baselbiet schon in früheren trockenen Jahren gegeben, so im Hitzesommer 2003.

Feuerverbote aus Sicherheitsgründen hat bereits eine Reihe von Kantonen erlassen. In vielen Kantonen gelten diese im Wald und in Waldesnähe. Im Tessin etwa darf jedoch generell im Freien kein Feuer entfacht werden.

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