Bauernverband kritisiert «unseriöse» Studie

Eine Forschungsanstalt der Schweizer Bundesverwaltung habe sich einmal mehr vereinnahmen lassen, kritisiert der Schweizer Bauernverband (SBV) eine Studie zur Zufriedenheit mit der AP 14–17.

Samuel Krähenbühl |

Eine Forschungsanstalt der Schweizer Bundesverwaltung habe sich einmal mehr vereinnahmen lassen, kritisiert der Schweizer Bauernverband (SBV) eine Studie zur Zufriedenheit mit der AP 14–17.

«Zusammen mit dem Verein Vision Landwirtschaft – der am liebsten aus dem ganzen Land  ein Naturschutzgebiet machen würde – hat sie im März 2014 eine Umfrage zur neuen Agrarpolitik durchgeführt. Doch repräsentativ  sollte diese offensichtlich nicht sein», kritisiert der SBV. Denn angeschrieben seien je 50% Bio- und Nicht-Biobetriebe worden.

Dies obwohl der Anteil Biobetriebe in der Schweizer Landwirtschaft 12% betrage.  Nichtsdestotrotz würden sich die Autoren herausnehmen, daraus eine Befindlichkeit der Schweizer Landwirtschaft mit der neuen Agrarpolitik zu interpretieren. «Dieses Vorgehen erfüllt nicht einmal minimalste wissenschaftliche Vorgaben und ist komplett unseriös», so der SBV. Der  SBV verlangt von den Bundesbehörden, mehr Neutralität walten zu lassen.

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