Der Dreikönigstag startete im Flachland verbreitet mit Temperaturen von minus 10 Grad. Eine meist klare Nacht und die Zufuhr von Polarluft führten vielerorts zu den tiefsten Temperaturen dieses Winters, wie der Wetterdienst Meteonews am Morgen auf X schrieb. Gebietsweise war es die kälteste Nacht seit fast drei Jahren. In Bern war es am 20.Januar 2023 mit -14.1 Grad zum letzten Mal kälter als am Dienstagmorgen, schreibt SRF Meteo.
Eistag
In La Brévine, dem «Sibirien der Schweiz», wurden laut Meteonews um 8 Uhr minus 23 Grad gemessen. Im Jura war es verbreitet eisig. So sank das Thermometer zum Beispiel in Le Locle im Neuenburger Jura auf -18,3 Grad. Auf der Alp Hintergräppelen kühlte es auf -35,2 Grad ab, am Sägistalsee waren es -32,6 Grad.
Auch im Mittelland sanken die Temperaturen auf Tiefkühltruhe-Niveau. In Bern-Belpmoos BE wurden -17 Grad gemessen, in Oberriet SG -16.8, in Bolken SO -16,3, in Tänikon TG -15,8, in Mosen LU -15,2 und in Koppigen BE -15,0. Auch tagsüber bleiben die Temperaturen unter null Grad, es werden Werte zwischen -6 und -3 erwartet. Es gibt also einen Eistag. Im Süden hingegen gibt es Temperaturen im Plusbereich. Dort wird es laut Meteonews dank Nordföhn 6 Grad.
Reichlich Schnee erwartet
Am Mittwoch wird es noch einmal sehr kalt. Im Verlauf des Tages ziehen Wolken auf. Sie kündigen einen Wetterwechsel an. Die Temperaturen bleiben aber unter 0 Grad. In der Nacht auf Donnerstag beginnt es zu schneien. Auch am Donnerstag selbst ist es stark bewölkt mit zunächst nur gelegentlichem Schneefall. Am Nachmittag beginnen sich die Niederschläge von Westen her zu intensivieren, schreibt Meteonews.
In der Nacht auf Freitag wird es wärmer und stürmisch, die Schneefallgrenze steigt vorübergehend auf bis zu 1500 Meter über Meer. Doch bereits im Verlauf des Freitags sinken die Temperaturen wieder, schreibt SRF Meteo. Die Schneefallgrenze sinkt auf 700 bis 500 m, am Samstag schneit es bis in tiefe Lagen. In den Bergen werden Schneemengen von bis zu einem Meter erwartet. Im Flachland sind 5 bis 20 cm möglich.
