Brandstifter härter bestrafen

Italien hat härtere Massnahmen gegen Brandstifter angekündigt. In diesem Sommer wurden bisher 28 Verdächtige beim Feuerlegen erwischt und festgenommen, 16 davon allein in den vergangenen drei Wochen, wie die Polizei mitteilte.

Italien hat härtere Massnahmen gegen Brandstifter angekündigt. In diesem Sommer wurden bisher 28 Verdächtige beim Feuerlegen erwischt und festgenommen, 16 davon allein in den vergangenen drei Wochen, wie die Polizei mitteilte.

Weitere 393 Personen wurden wegen Brandstiftung angezeigt. Die Feuer haben schon mehr als 60'000 Hektar Wald zerstört.

Die Zahl der Festnahmen wegen Brandstiftung sei 2017 bisher schon sieben Mal höher als im Gesamtjahr 2016. Die Höchststrafe wegen Umweltverbrechen beträgt in Italien 20 Jahre Haft. «Die Regierung wird mit allen Mitteln die Brandstifter bekämpfen», sagte Umweltminister Gian Luca Galletti am Donnerstag vor dem Senat.

Die Schadenssumme der bisherigen Brände beträgt nach Angaben der italienischen Grünen 1,2 Milliarden Euro. Die Anzahl der Feuer habe ein Rekordhoch erreicht. Die meisten Brände seien gelegt worden, sagte der Minister. Ein Feuer im Nationalpark des Vesuvs habe schwere Verwüstungen verursacht. 1600 Hektar Buschwald seien bei drei grossen Bränden zerstört worden.

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